Internationales Forum / International Forum

Left Behind

Was übrig bleibt
Was übrig bleibt
Was übrig bleibt

Die Minen in Walbrzych in Niederschlesien im Westen Polens wurden vor 20 Jahren geschlossen. Lukasz und sein Freund Jacek haben einige der zugeschütteten Öffnungen wieder frei geschaufelt, um an die Kohle im Inneren zu kommen, die sie auf dem Schwarzmarkt verkaufen. Sie arbeiten sehr tief unter Tage, wo es kaum genug Sauerstoff gibt um ein Streichholz anzuzünden. Hier hämmern und meißeln sie in den Minenschächten – und nichts kann sie von ihrer gefährlichen Tätigkeit abhalten – weder die Drohungen und Beschlagnahmungen der Polizei, noch die tödlichen Unfälle, bei denen sieben ihrer 'Kollegen' ums Leben gekommen sind. Und auch nicht die vielen Monate, die sie nach schweren Unfällen im Bett genesen mussten: „Es ist immer noch besser, als nichts zu tun“.
Der Kurzfilm von Fabian Daub und Andreas Gräfenstein wurde mehrfach ausgezeichnet: er zeigt den Alltag in Polen, zwanzig Jahre nachdem das Land von einem sozialistischen Land der zweiten Welt zu einem Land der ersten Welt wurde – aber zunehmend wie ein Drittweltland aussieht.

The mines of Walbrzych in Lower Silesia in western Poland closed down 20 years ago. Lukasz and his friend Jacek have freed some of the filled-up entrances so they can get in to gather enough coal to sell on the black market. They work deep under the ground where there is hardly enough oxygen to light a match, hammering and chiselling away at the walls. Nothing can keep them away from this dangerous activity - not the police threats and confiscations, not the deadly accidents that have befallen seven of their “colleagues” and not the several months they have spent in bed themselves after serious accidents. “It’s better than doing nothing.”
Fabian Daub's and Andreas Gräfenstein’s short film has won several awards and shows Polish reality 20 years after the country made its way out of the socialist second world into a first world that seems more like the third world.


Fabian Daub

Fabian Daub wurde 1972 in Aachen geboren. Bis 2005 studierte er an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg Film und Fernsehen. Danach drehte er mehrere Dokumentationen und Kurzspielfilme, Magazinbeiträge, Imageclips und Imagedokus, sowie Filmarbeiten und Animationen für internationale Theaterproduktionen. 



Fabian Daub was born in Aachen, Germany, in 1972. He studied Film and Television at the Hochschule für Bildende Künste, Hamburg. He has made several documentaries and short films, has worked for television and created animations for international theater productions.

Directors filmography

Hochzeit in Otok (2003), Merino Schwarzkopf (2004), Servet-Leben eines Ketzers (2006), U-16 (2007), Salecina (2008), Was übrig bleibt (2008)

Screenings

01. October 09 19:15 Uhr, Filmhauskino
10. October 09 17:30 Uhr, KommKino
Was übrig bleibt
Was übrig bleibt

Deutschland 2008
Director(s): Fabian Daub
13 min, Beta SP PAL
poln.  OmU

Script: Fabian Daub, Andreas Gräfenstein
Producer: Fabian Daub, Andreas Gräfenstein
Cinematography: Ulf Behrens
Editing: Fabian Daub, Andreas Gräfenstein
Music: Philipp Meiers

www.wasuebrigbleibt.de

Production company:
Polski Fiat Produktion
Bernhard-Nocht Str. 89-91
20359 Hamburg
Deutschland
Phone: +49 4025481460
Fax: +49 4025481462
daub@bildfolge.com
www.bildfolge.com

World sales company: Kurzfilmagentur Hamburg
Friedensallee 7
22765 Hamburg
Deutschland

Phone: +49 403910630
Fax: +49 4039106320
sales@shortfilm.com
www.shortfilm.com