perspektive bringt exklusiv mit Green Days von Hana Makhmalbaf und Kapitalismus: Eine Liebesgeschichte von Michael Moore zwei brandneue und international vieldiskutierte Filme das erste Mal nach Deutschland.
Beide Filme haben vor kurzem bei den Filmfestspielen von Venedig bei ihren Weltpremieren für Aufsehen gesorgt. Hana Makhmalbafs Green Days beleuchtet die Zeit vor und nach der umstrittenen Wahl im Iran im Juni diesen Jahres. Die Aufführung der Dokumentation am 11. Oktober 2009 ist der aktuellste Beitrag zur iranischen Sonderfilmreihe der perspektive und kommt nach den Filmfestivals in Venedig und Toronto das erste Mal nach Deutschland. perspektive zeigt außerdem am 07. Oktober 2009 mit Kapitalismus: Eine Liebesgeschichte erstmals in Deutschland Michael Moores lakonische Dokumentation zur aktuellen Wirtschaftskrise. Die Doku läuft einen Monat vor ihrem Bundesstart im Programm des Festivals.
Der filmische Schwerpunkt Iran ist dem diesjährigen Gewinner des Internationalen Menschenrechtspreises der Stadt Nürnberg Abdolfattah Soltani gewidmet. Der Anwalt für Menschenrechte saß bis vor kurzem noch im Iran in Einzelhaft. Im Rahmen der Sonderfilmreihe zeigt unter anderem Petr Lom seinen Film Letters to the President. Die Dokumentation beleuchtet die Zeit vor der umstrittenen Präsidentenwahl. Firouzeh Khosrovanis Kurzfilm Rough Cut verdeutlicht in eindringlichen Bildern, anhand von Schaufensterpuppen, wie sich die Bekleidungsvorschriften für iranische
Frauen verändert haben, bis hin zu Puppen mit abgeschnittenen Brüsten. Narges Kalhor adaptiert in Die Egge Kafkas Novelle In der Strafkolonie.